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22.10.2017 13:31 Alter: 30 days
Kategorie: Gemeinden
Von: Johanna Schwarz

Zwei Jahre Stadtmission Windhoek

Ein Resümee meiner Zeit in Namibia


Ein freier Tag auf der Farm

Einsatz bei der Suppenküche

Geschichte erzählen bei der Suppenküche

Jugendcamp am Damm

Als Kinder- und Jugendreferentin bin ich seit dem 1. Februar 2016 in der Öffnet externen Link in neuem FensterStadtmission Windhoek, der Hauptstadt Namibias, angestellt! Nach zwei Jahren geht es im Januar 2018 für mich nun wieder zurück nach Deutschland.

Als Berufsanfängerin ein steiler Einstieg ins Abenteuer Ausland - gerade amÖffnet externen Link in neuem Fenster tsc abgeschlossen, schon Chefin meiner eigenen Kinder- und Jugendarbeit am anderen Ende der Welt. Auch wenn ich mich hier vielen unvorhergesehenen Herausforderungen gegenübergestellt fand: eine Reise in dieses wunderschöne Land kann ich jedem nur empfehlen!

Hier ein kleiner Einblick für euch aus meiner Arbeit vor Ort. Ganz besonders schätze ich in Namibia die vielen missionarischen Möglichkeiten, die wir haben: Kindergärten, Schulen, Radio und Zeitung. Viele offene Türen und viele Orte, an denen wir Menschen begegnen und sie erreichen können mit der lebensverändernden Nachricht, dass Jesus freimacht.

Highlights sind für mich auch ganz besonders unsere kreativen Familiengottesdienste, Jungscharsamstage, Camps in der Natur mit den Jugendlichen. Wir hatten eine supertolle Kinderwoche, Veranstaltungen zu Dinosauriern in der Bibel und ein Gemeindeleitungswochenende auf einer Gästefarm im Busch. Besonders sind auch unsere sozialdiakonischen Einsätze im angrenzenden Township, kreative, lustige Aktionen mit dem Teen- und Jugendkreis, dienstliche Wochenenden an der Küste in Swakopmund – die Abwechslung macht das Leben hier so interessant. So „normal deutsch“ die Stadtmissionsarbeit im Alltag hier doch aussieht, ist der Herzschlag Afrikas in Vielem deutlich zu spüren, wenn man nur hinschaut.

Mein persönliches Resümee: mit geschärftem Blick für Menschen im Kontext mehrerer Kulturen, Einblick in bewegenden zukunftsweisenden Gemeindeprozessen und Vielem mehr komme ich nun zurück. Ich bin Gott dankbar. Für diese Chance, die Höhen und Tiefen, sein Durchtragen, ein neues Abenteuer in meiner Heimat, das nun auf mich wartet.

Bereut habe ich ihn nicht, diesen Schritt ins Ungewisse. Viele davon liegen noch vor mir und meine nächste Station ist zurzeit auch noch nicht ganz klar. Was mich aber immer wieder tief geprägt und ermutigt hat: Gott ist dabei!