Völlig aus dem Häuschen

Christustag begeisterte rund 850 Teilnehmer der hessischen Chrischona-Gemeinden


tsc-Dozent Dr. Andreas Loos beim Christustag 2013 im hessischen Wartenberg

„Das Wagnis, die Welt zu lieben, die gegenwärtige, neue, heran-wachsende Generation zu lieben, es wird uns etwas kosten“ - so rüttelte Dr. Andreas Loos die Christustag-Teilnehmer auf.

850 Teilnehmer am CGW-Christustag am 25. August 2013 in Wartenberg, Hessen

Rund 850 Teilnehmer des Christustages am 25. August in Wartenberg liessen sich vom Thema „Völlig aus dem Häuschen“ anstecken.

Wer 2013 am Christustag der Chrischona-Gemeinden in Hessen dabei war, hat Liebe in allen Variationen erlebt! Diese zeigte sich im liebevollen Engagement der Organisatoren und Mitarbeiter sowie im leidenschaftlichen Vortrag des Referenten Dr. Andreas Loos über Gottes Liebe zu den Menschen. Der Dozent für Systematische Theologie des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) forderte die rund 850 Christustag-Besucher heraus, es Gott nachzumachen: „Gott ist aus lauter Liebe zu uns völlig aus dem Häuschen! Und wir?“

Ausser sich vor Liebe

Es war ein temperamentvolles Plädoyer! Gegen ödes Christsein im „abgesicherten Modus“, das seine Energie nur darauf verwendet, Bestehendes festzuhalten oder Fehler zu vermeiden. Gleichzeitig war es die herzliche Einladung, sich von Gottes Liebe aus dem Häuschen locken zu lassen. Die Einladung, an Gottes Wohngemeinschaft – der zukünftigen Stadt – schon jetzt mit zu bauen. Was passiert, wenn Gottes Liebe einen aus dem Häuschen bringt, erklärte Opens external link in new windowAndreas Loos anhand von mehreren Beispielen. Wie Petrus werde derjenige etwas riskieren, dabei vielleicht Fehler machen, am Ende aber alles gewinnen. Wie Maria werde er oder sie sich selbst verschwenden, vergessen und verschenken, aber gleichzeitig die Erfahrung machen, sich genau darin neu zu finden. Derjenige werde wie ein Paulus die Welt in ihren Widersprüchen und Widerständen aushalten und liebgewinnen.

Kribbelig vor Freude

Dass der Christustag des Chrischona-Gemeinschaftswerk Deutschlands (CGW) besonders familienfreundlich ist, zeigte die bunte Familien-Mitmach-Show am Nachmittag. Die ECJA-Referenten Stefan Kaiser und Tabita Tanusaputra führten durch das Programm unter dem Motto „kribbelig vor Freude“. Vier Talkgästen aus unterschiedlichen Generationen sowie Andreas Loos entfalteten in Interviews, Spielen und kurzen Impulsen, wie spannend es ist, ein Traumziel zu haben. Besonders, wenn dieses Ziel Gott selbst ist. Ein Ziel lasse in uns etwas kribbeln, Vorfreude mache sich breit. Da beginne das Zukünftige unsere Gegenwart zu gestalten. Selbst Widerstände halten dann nicht mehr auf, sondern helfen sogar, das Ziel klarer zu formulieren und den Willen zu festigen. Wer so beharrlich das Ziel verfolge, finde wahre Erfüllung, Freude ohne Ende bei Gott.

Lohnt sich der Christustag?

Viele Teilnehmer des Christustages liessen sich von dem Thema begeistern und waren am Ende „ganz aus dem Häuschen“, wie ein Mitarbeiter es ausdrückte. Er fügte hinzu: „Wenn der Christustag so gelebt wird, wenn wir ihn so attraktiv und authentisch, so liebevoll gestaltend vorbereiten und leben, dann ist er wirklich ein Höhepunkt!“