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06.08.2016 14:20 Alter: 1 year
Kategorie: Gemeinden
Von: Renate Metzger

Veränderung & Dank

Verabschiedung in Gambach


Verabschiedung von Pastorenehepaar Schwantge
Ein ganz besonderer Tag im Gemeindeleben der Opens external link in new windowEv. Chrischona-Gemeinde Gambach war am vergangenen Sonntag die Verabschiedung ihres Pastorenehepaares Michael und Annalena Schwantge. Nach sieben Jahren Gemeindedienst wurde Familie Schwantge verabschiedet, weil sie eine neue Aufgabe in der ev. Stadtmission Oppenheim übernehmen.
Der Saal war voll besetzt, als die „Butzfrauen“ Sabine und Jana zum Putzen kamen und sich sehr wunderten, dass dieser schon wieder durch eine Veranstaltung besetzt war. Sie kamen aber schnell darauf, dass hier die Verabschiedung stattfand. Und das wurde von beiden in dem Sketch ganz heftig diskutiert. Zur Belustigung der Anwesenden suchten sie nach einer Möglichkeit, ihn und seine Familie nicht loszulassen und letztendlich wurden die Pfadfinder PEC handgreiflich und banden den Gemeindepastor mit einem Seil fest, dies fand auch den Beifall der Anwesenden.


Gemeindeleiter Reiner Diehl begrüßte unter den Anwesenden einige Gäste der Ortsgemeinde, u.a. Bürgermeister Hans-Jürgen Zeiß, Stadtverordnetenvorstehen Manfred Tschertner, Ortsbeiratsvorsitzende Ina Wendel und auch als Vertreterinnen der evangelischen Kirche Heidrun Zeiß und Rita Metzger, und einen schriftlichen Gruß von Dekan Guth. Die katholische Kirche war durch Heike Mühlenbruch vertreten.
Alle Grußworte betonten den Dank an Gemeindepastor Schwantge, der sich mit Herzlichkeit, Bereitschaft und in vorbildlicher Weise in die Belange der Stadt eingebracht hatte. In allem kam die Wertschätzung seiner Person zum Ausdruck, insbesondere wurde auch sein Einsatz als Mitglied der Flüchtlingshilfe erwähnt.
Eine aussagekräftige Bildpräsentation führte den Besuchern die Vielseitigkeit Schwantges vor Augen. Sein Engagement bei den Pfadfindern, Kanufreizeiten oder auch im Gottesdienst together 0*100, wo er mit der sprechenden Puppe Udo agierte und immer neue Ideen präsentierte.
Einige Lieder, angeleitet vom Musikteam, dem auch bisher Annalena Schwantge angehörte, lenkte zur Ansprache von Regionalleiter Erwin Siefkes über, der als Vertreter des Chrischona Gemeinschaftswerks (CGW) fungierte. Sein Eindruck sei, anhand den Dankesworten, dass sich Schwantges beide hier in Gambach sehr integriert hätten und dies nicht als Beruf, sondern als Berufung lebten. Siefkes sprach anhand des Bibelwortes aus Jeremia 29: „Suchet der Stadt Bestes“. Zur Entwicklung und Wohl der Stadt beizutragen, den Glauben als Auftrag zu leben und mit den Menschen unterwegs zu sein und Frieden zu bringen. Gottes „Shalom“ ist Frieden mit Gott, mit der Schöpfung und mit den Menschen, das sei der Auftrag aller Kirchen. Für diesen Ort zu beten, Arme und Verzweifelte aufzunehmen, da beginne das Herz zu schlagen: “ Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere Menschen da ist.“. (D.Bonhoeffer)
Mit dem Lied „You raise me up“ , und herzlichen Umarmungen bedankte sich das Musikteam bei ihrer „Kollegin“ Annalena Schwantge, die auch anderen Gruppen sehr fehlen wird. Ihre aktive und engagierte Mitarbeit bei dem Frauentreffen von „Ladies Night“ und anderen Veranstaltungen wurde lobend erwähnt.
Das anschließende Kaffeetrinken mit dem guten Gambacher Kuchen beendete einen Tag, der gewiss nicht vergessen wird.

Fotos:

Wilfried Feuerbach