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23.04.2017 09:26 Alter: 212 days
Kategorie: Gemeinden
Von: Joachim König, Chrischona-Gemeinde Bezirk Mücke

Ostergarten in Mücke-Flensungen

Rund 1000 Besucher erfahren die Geschichte von Jesu Leiden, Tod und Auferstehung


Auferstehungsraum im Ostergarten Flensungen

Mit allen Sinnen konnten die Besucher des Ostergartens Flensungen die Geschichte von Jesu Leiden, Tod und Auferstehung erfahren.

Ehrenamtliche Mitarbeiter des Ostergartens Flensungen beim Treffen nach Ende der Ausstellung

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Ostergartens freuen sich über 995 Besucher in 16 Tagen.

Die Chrischona-Gemeinde Bezirk Mücke führte in der Passionszeit 2017 gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Flensungen eine Ostergarten-Ausstellung durch. Die Besucher gingen auf eine Zeitreise und erlebten die letzten Tage im Leben Jesu mit.

995 Besucher in 16 Tagen

16 Tage lang war die Erlebnisausstellung im Dorfgemeinschaftshaus Flensungen geöffnet. In einstündigen Führungen konnten Besucher die Geschichte von Karfreitag und Ostern hautnah miterleben. Insgesamt wurden 84 Führungen angeboten, an denen 995 Personen teilnahmen. Beteiligt an der Durchführung des Ostergartens waren rund 50 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Jesu Leiden, Sterben und Auferstehung erfahrbar machen

Das Ziel des Ostergartens war es, die Geschichte von Jesu Leiden, Sterben und Auferstehung mit allen Sinnen erfahrbar zu machen. Dies ist nach Beobachtung der Mitarbeiter gelungen. Bei der Begrüssung waren die meisten Besucher noch zurückhaltend. Sie wussten nicht, was sie erwarten würde. Im Verlauf der Führung legte sich die Skepsis. Spätestens bei der Feier des Passahfestes war der Alltag vergessen. Ruhe breitete sich aus. Immer tiefer tauchten die Männer, Frauen und Kinder in die Geschichte ein. Fast waren sie ein Teil der Gruppe von Jesus und seinen Jüngern geworden.

Von der Kreuzigung zur Auferstehung

An der Station, an der die Kreuzigung dargestellt wurde, entfaltete die Geschichte ihre ganze Kraft. Schmerz, Leid und Schuld müssen nicht verdrängt und unter den Teppich gekehrt werden. Jesus starb, um wegzunehmen, was zwischen Menschen und Gott steht, aber auch zwischen Menschen untereinander. Symbolisch legten die Besucher das ab, was sie beschäftigt – in Form eines Steins unter dem Kreuz.
Nach dem Durchgang durch das leere Grab kamen die Besucher schliesslich im „Auferstehungsraum“ an. Der lichtdurchflutete Raum machte den Kontrast zwischen der Dunkelheit von Karfreitag und der Freude an Ostern spürbar. Wer auf Jesus vertraue, werde einmal mit ihm in Gottes neuer Welt leben. Jesu Worte wurden zitiert: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben.“ (Opens external link in new windowJohannes 14,19)
Wer wollte, konnte die Eindrücke anschliessend in der Kirche verarbeiten, die als Raum der Stille eingerichtet war. Im Kirchgemeindehaus gab es Kaffee und Kuchen.

Wiederholung?

Trotz des Erfolges steht noch nicht fest, ob der Ostergarten in zwei Jahren wieder durchgeführt wird. Das Projekt braucht eine grosse, motivierte Mitarbeiterschar. Der Aufwand ist enorm. Die diesjährigen Mitarbeiter beider Gemeinden haben die gemeinsame Arbeit am Projekt trotz aller Mühe genossen. Es wäre schön, wenn es nicht das letzte Mal gewesen wäre.

Bilder und Links zu verschiedenen Berichten über den Ostergarten gibt es auf Opens external link in new windowwww.chrischona-muecke.de