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28.03.2017 14:56 Alter: 234 days
Kategorie: Gemeinden
Von: Esther Schanz

Was lange währt...

Evangelische Stadtmission Prenzlau weiht neues Gemeinde- und Begegnungszentrum ein


Festgottesdienst zur Einweihung des neuen Gemeindezentrums der Ev. Stadtmission Prenzlau am 28. März 2017

Im Festgottesdienst wird Dank laut für Gottes Beistand beim Bau des neuen Gemeinde- und Begegnungszentrums der Ev. Stadtmission Prenzlau.

Gemeinde- und Begegnungszentrum der Ev. Stadtmission Prenzlau

Das neue Gemeinde- und Begegnungszentrum in Prenzlau ist sonntags Gottesdienstraum für die Stadtmission und werktags Anlaufstelle für Menschen, die einfach da sein können.

2013 hat die Evangelische Stadtmission Prenzlau ihr Bauprojekt für ein neues Gemeinde- und Begegnungszentrum gestartet – ohne dass die Finanzierung von 400.000 Euro völlig gesichert gewesen wäre. 3,5 Jahre später feiert die Chrischona-Gemeinde dank Gottes Hilfe Einweihung. Zu bezahlen ist nur noch die halbe Bausumme. Pastorin Esther Schanz berichtet vom Festtag:

Meilenstein nach Höhen und Tiefen

Prenzlau, 26. März 2017: Strahlend blauer Himmel. Sonnenschein. Menschen strömen auf das Gelände an der Brüssower Allee 62, das die Stadtmission mit dem sozial-diakonischen Opens external link in new windowbaseCamp Prenzlau teilt. Erst tröpfeln die Besucher ein, dann werden es immer mehr. An diesem Sonntag wird die Einweihung des neuen Gemeindegebäudes und Begegnungszentrums der Evangelischen Stadtmission Prenzlau gefeiert. Sonntags werden darin Gottesdienste stattfinden, werktags soll es eine Anlaufstelle für Menschen werden, die einfach da sein können.
Zur Einweihung sind die Mitglieder und Freunde der Gemeinde erschienen sowie die am Bau beteiligte Firmen, die freiwilligen Helfer und viele Neugierige aus der Umgebung. Sie alle feiern diesen Meilenstein mit, der nach Höhen, Tiefen und Durststrecken erreicht wurde. „Was lange währt, wird endlich gut“, sage ich als Pastorin der Gemeinde. Oder wie es die alttestamentliche Losung aus Jeremia 31,17 formuliert: „Spruch des Herrn: für deine Zukunft gibt es Hoffnung, sagt der Herr.“

Gottvertrauen lohnt sich

Der Festgottesdienst wird von Bläsermusik eingerahmt. Es gibt auch eine Simultanübersetzung auf Farsi für die neu dazugekommenen Flüchtlinge. Dank wird laut, dass Gott Herzen und Hände bei diesem Projekt zusammengebracht hat. „Gott zu vertrauen lohnt sich. Gebete bewirken etwas“, berichten Gemeindemitglieder von ihren Erfahrungen während der Bauzeit. Durch Spenden und freiwillige Arbeit bleibt der Gemeinde nur noch die halbe Bausumme zu bezahlen! „Ein Christ kann nicht sich selbst leben“, so sagt es Wieland Müller in seiner Predigt. Der 1. Vorsitzende des Chrischona Gemeinschaftswerk Deutschlands verweist dabei auf Opens external link in new window2. Korinther 5,15. „Christus hat sein Leben für uns gespendet, nicht nur eine Niere oder so. Nun wollen wir ihm verfügbar sein.“

Gute Wünsche und Geschenke

Die Grussworte enthalten gute Wünsche vom Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona, vom Chrischona Gemeinschaftswerk Deutschland und von anderen Gemeinden. Die Herzen der Gemeindeglieder sollen von Christi Liebe erfüllt sein, die Gemeinde soll wachsen und immer so gut besucht sein. Praktische Geschenke werden überreicht: Küchenmesser, Thermoskannen, Klingelbeutel und Töpfe – alles, was dazu dient, Gemeinschaft zu pflegen. Auch der Prenzlauer Bürgermeister versichert seine Verbundenheit und bedankt sich für das Vertrauen der Diakonissen und des Gemeinschaftswerks in den Nordosten Deutschlands.