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19.09.2017 19:23 Alter: 33 days
Kategorie: Chrischona International

ESSA Synode beschließt Selbständigkeit

6 Gemeinden im südlichen Afrika verselbständigen sich


Die Synode von der ESSA

Harald Wenzel predigt bei der ESSA

1965 landete bei der Pilgermission (heute: Chrischona International) ein Brief mit der Bitte, doch einen Missionar nach Südafrika auszusenden. Noch im gleichen Jahr wurde Lothar Buchhorn als erster Missionar ausgesandt, dem in den folgenden fünf Jahrzehnten viele weitere folgten. Seither ist die Öffnet externen Link in neuem FensterArbeit im Südlichen Afrika (ESSA) historisch gesehen Chrischona International angegliedert. Die organisatorische und geistliche Leitung übernahm bislang das CGW.

Gesellschaftliche Entwicklungen, sowie missiologische Überlegungen führten dazu, dass auf der ESSA Synode am 16.09.2017 in Windhoek die Eigenständigkeit der Arbeit im südlichen Afrika beschlossen wurde. Dies hat zur Folge, dass ab 01.01.2018 der Verband in Anstellungs- und Finanzierungsfragen eigenständiger wird. Z.B. werden in den nächsten Jahren die hauptamtlichen Mitarbeiter vor Ort direkt angestellt, nicht mehr wie bisher über das CGW. „Wir freuen uns, dass die Gemeinden diesen Schritt mutig gehen und bleiben zukünftig verbunden. Wir versprechen uns von dieser Eigenständigkeit, dass die ESSA im jeweiligen kulturellen Kontext den Missionsauftrag erfüllt.“ sagte Wieland Müller.

 Die 6 Gemeinden in Südafrika und Namibia bilden einen Verband im südlichen Afrika und gehören auch weiterhin zu Chrischona International.

Bei der Synode 2019 soll per Satzungsänderung der Synodalvorstand wie folgt neu besetzt werden:
-          Ein Vertreter aus jeder Gemeinde
-          Geschäftsführer
-          Bischof (vergleichbar mit Inspektor)
-          Vorsitzender des Synodalvorstandes)
-          Regionalleiter

In den letzten 50 Jahre haben sich enge Verbindungen zwischen Mitgliedern aus unserem Chrischona Gemeinschaftswerk und den südafrikanischen Gemeinden geschlossen. Jedes Jahr findet ein ESSA-Treffen in Deutschland statt, zu dem alle Beter und Freunde der Arbeit im südlichen Afrika herzlich eingeladen sind und durch die jeweiligen Pastoren im Heimataufenthalt auf den neusten Stand gebracht werden. Diese jahrzehntelange Verbindung wird auch weiterhin bestehen bleiben.