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26.04.2017 15:22 Alter: 208 days
Kategorie: Gemeinden
Von: Markus Dörr

„App uns!“

Evangelische Stadtmission Oppenheim veröffentlicht App


Screenshot aus der App der Evangelischen Stadtmission Oppenheim (Bild: © Stadtmission Oppenheim)

„Wie cool, wir haben eine App!“ – viele Mitglieder der Evangelischen Stadtmission Oppenheim freuen sich über den neuen Informationskanal. (Bild: © Stadtmission Oppenheim)

Michael Schwantge, Gemeinschaftspastor der Evangelischen Stadtmission Oppenheim

Gemeinschaftspastor Michael Schwantge hat die App ohne grossen Aufwand erstellt.

Das Vorurteil geht so: Als christliche Gemeinde eine App zu erstellen ist aufwendig, teuer und benötigt Fachwissen. Die neue App der Evangelischen Stadtmission Oppenheim (Chrischona-Gemeinde) beweist das Gegenteil.

App erstellen per Baukastensystem

Michael Schwantge, Gemeinschaftspastor der Evangelischen Stadtmission Oppenheim, ist per Anzeige auf ein Angebot der Firma Tobit Software gestossen. Die Anzeige versprach, ohne grossen Aufwand eine kostenlose App erstellen zu können, welche mit der Facebook-Seite der Gemeinde verknüpft ist. Das probierte der Pastor nach kurzer Rücksprache mit der Gemeindeleitung aus. Obwohl er kein Programmierer oder Webdesigner ist, konnte er mit Hilfe eines einfachen Baukastensystems – das Opens external link in new windowApp-Framework „chayns“ – die App für die Gemeinde aufbauen.

„Was ich bei Facebook poste, landet in der App.“

Die App ist direkt verbunden mit der Facebook-Seite der Stadtmission Oppenheim, zeigt also alle Beiträge aus dem sozialen Netzwerk – ohne dass die Nutzer selbst bei Facebook registriert sein müssen. Michael Schwantge erklärt die Funktionsweise: „Was ich bei Facebook poste, landet in der App und per Push-Nachricht auf den Smartphones der App-Nutzer. Nach dem einmaligen Einrichten der App habe ich keinen Aufwand, die App zu pflegen.“ Ausserdem können sich die App-Nutzer über die nächsten Gottesdienste und Termine der Stadtmission informieren, dazu sind die entsprechenden Infoseiten der Gemeinde-Internetseite eingebettet. Auch die tägliche Losung können die Nutzer der Stami-App lesen. Das Baukastensystem bietet noch weitere Möglichkeiten zum Ausbau der App, einige von ihnen kosten jedoch Geld.

Gemeindemitglieder sind positiv überrascht

Die Gemeindemitglieder wurden von der neuen App positiv überrascht: „Super gemacht!“, „Sieht toll aus“, „Wie cool, wir haben eine App“, lauteten erste Rückmeldungen an den Pastor. Er erhofft sich, dass viele Mitglieder, Besucher und Interessierte die App der Stadtmission herunterladen und nutzen. Michael Schwantge sieht darin Chancen: „Mit der App können wir die Nutzer kurzfristig und direkt über Arbeit und Veranstaltungen der Stadtmission informieren“, erklärt er.
Andere Gemeinden, die ebenfalls eine App erstellen wollen, ermutigt Michael Schwantge. Voraussetzung sei jedoch eine regelmässige Pflege der eigenen Facebook-Seite: „Davon lebt die App“, sagt er. Etwas Geld hat er schliesslich doch ausgegeben: Für die Veröffentlichung im Google Play Store musste er sich als Entwickler registrieren, was 25 Dollar kostete.